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Der Rhein bei Otterstadt.

Niedrigwasser auf Rhein & Donau: Aktuelle Lage bei Flusskreuzfahrten

Aktualisiert: 17.08.2026, 14:36
Die lang anhaltenden heißen Temperaturen sowie geringe Niederschlagsmengen führen aktuell zu niedrigen Wasserpegelständen an Flüssen. Mittlerweile sind davon sogar die großen Fließgewässer betroffen. So weisen sowohl der Rhein als auch die Donau Niedrigwasser auf, was die Durchfahrt mit dem Schiff auf gewissen Strecken unmöglich macht. So kann es bei den Flusskreuzfahrten der beliebten Reedereien zu kurzfristigen Routenänderungen kommen, welche aufgrund der Unstetigkeit der Lage teilweise erst an Bord des Schiffes bekannt gegeben werden können.

Was genau ist Niedrigwasser?

Aktuell stellt das Niedrigwasser viele Reedereien vor Herausforderungen: Auf Rhein und Donau sind die Wasserstände für diese Jahreszeit ungewöhnlich niedrig. Besonders deutlich wird das an den breiter werdenden Uferbereichen und den freiliegenden Flächen entlang des Flusses. Teilweise werden an den Pegeln historische Tiefstände erreicht – und dennoch sieht man weiterhin Flusskreuzfahrtschiffe auf dem Wasser. Doch wie kann das sein? Und ab wann wird ein Fluss tatsächlich zu flach für ein Kreuzfahrtschiff?


Zunächst ist wichtig: Es gibt nicht den einen Pegelwert, ab dem Rhein oder Donau offiziell als „zu niedrig“ für die Schifffahrt gelten. Die Situation wird immer abhängig vom jeweiligen Pegel, dem konkreten Flussabschnitt und den dort geltenden Bedingungen beurteilt.

Pegelstand und Wassertiefe in der Fahrrinne sind nicht dasselbe

Noch wichtiger ist der Unterschied zwischen Pegelstand und tatsächlicher Wassertiefe. Ein Pegel misst den Wasserstand an einem bestimmten Messpunkt am Ufer – nicht die Tiefe der Fahrrinne, in der die Schiffe unterwegs sind. Deshalb kann der auf einer Pegelkarte angezeigte Wert beispielsweise nur wenige Zentimeter betragen, während in der Fahrrinne noch deutlich mehr Wasser zur Verfügung steht.


Ob ein Flusskreuzfahrtschiff einen Abschnitt noch sicher passieren kann, hängt daher nicht allein vom Pegelstand ab. Entscheidend sind unter anderem die tatsächliche Fahrrinnentiefe, der Tiefgang des Schiffes und die aktuellen Bedingungen auf dem jeweiligen Streckenabschnitt.


Genau deshalb können Kreuzfahrtschiffe auch bei scheinbar extrem niedrigen Pegelständen noch auf Rhein und Donau unterwegs sein. Gleichzeitig kann ein weiter sinkender Wasserstand dazu führen, dass einzelne Schiffe ihre Route anpassen, weniger tief im Wasser liegen müssen oder bestimmte Streckenabschnitte nicht mehr befahren können.

Sie haben eine Kreuzfahrt gebucht?

Da sich die Wetterlage täglich ändern kann und es sich schwierig gestaltet, hierzu präzise Vorhersagen zu treffen, kann es bei den in Kürze stattfindenden Flusskreuzfahrten – sowohl auf dem Rhein als auch auf der Donau – zu Routenänderungen kommen. Die angepassten Reiserouten orientieren sich an den aktuellen Pegelständen und können daher mitunter nur sehr kurzfristig bekannt gegeben werden.


Wenn Sie für die nächste Zeit eine Flusskreuzfahrt gebucht haben, sollten Sie Ihr Telefon immer eingeschaltet lassen und Ihre E-Mails regelmäßig aktualisieren, damit wir Sie bei kurzfristigen Änderungen gut erreichen können. Wenn Sie weder von Ahoi-Schiff.de noch von der jeweiligen Reederei hören, müssen Sie sich keine Sorgen machen und Ihre Reise findet wie geplant statt.

Reise-Absagen bleiben die Ausnahme

Das anhaltende extreme Niedrigwasser stellt die Flusskreuzfahrtbranche weiterhin vor große Herausforderungen. Reiseabsagen, Umroutungen und Schiffswechsel nehmen zu, während eine nachhaltige Entspannung der Situation derzeit nicht absehbar ist.


Dennoch bleiben komplette Reiseabsagen nach Angaben der Flussreiseanbieter bislang die Ausnahme. Häufiger reagieren die Reedereien mit angepassten Routen und Reiseabläufen sowie veränderten Ein- und Ausschiffungshäfen. Je nach Wasserstand und betroffener Strecke können auch Schiffswechsel oder Transfers erforderlich werden.

Für alle Reedereien gilt: Sie werden informiert

Sollte es zu Änderungen kommen, werden Sie darüber unverzüglich via Mail oder telefonisch informiert. Bei Unsicherheiten können Sie uns natürlich jederzeit kontaktieren.

Der Kurzüberblick

  • Bei 1AVista finden die meisten Flusskreuzfahrten weiterhin statt – mögliche Änderungen werden individuell und abhängig von den aktuellen Bedingungen entschieden.
  • Die meisten A‑ROSA-Reisen finden weiterhin statt, einzelne Routen werden jedoch angepasst oder abgesagt – und für bestimmte Reisen bietet die Reederei aktuell zusätzliche Umbuchungsmöglichkeiten.
  • Bei Niedrigwasser kann AMADEUS Routen, Fahrzeiten, Schiffe und Ausflugsprogramme anpassen oder Teilstrecken durch Transfers ersetzen.
  • DCS Touristik möchte die Reisen wie geplant durchführen, behält die Wasserstände eng im Blick und passt Routen bei Bedarf an.
  • Emerald River Cruises passt betroffene Reisen flexibel an und setzt auf alternative Schiffe und Transfers, um die Kreuzfahrten möglichst wie geplant durchzuführen.
  • GTA Touristik kann bei Niedrigwasser Routen, Häfen und Ausflüge anpassen sowie bei Bedarf auf Bus-, Hotel- oder alternative Schiffsleistungen ausweichen.
  • nicko cruises passt bei Bedarf Reiseverlauf, Häfen und Ausflugsprogramm an und kann unpassierbare Strecken mit alternativen Transportmitteln oder Hotelübernachtungen überbrücken. Rhein-Kreuzfahrten starten nicht mehr ab Köln, Düsseldorf oder Duisburg, sondern in Nijmegen oder Utrecht.
  • Phoenix Reisen bietet für bereits gebuchte 14-tägige Donau-Kreuzfahrten mit Abfahrt bis einschließlich 06. September 2026 bei anhaltendem Niedrigwasser eine kostenfreie Umbuchung an.
  • Plantours reagiert mit Umroutungen und hat derzeit zwei Schiffe ohne Passagiere im Einsatzgebiet festliegen.
  • Scenic passt betroffene Reisen flexibel an und setzt alternative Schiffe und Transfers ein, um die Kreuzfahrten trotz der schwierigen Bedingungen möglichst aufrechtzuerhalten.
  • Thurgau Travel bietet betroffenen Gästen eine Umbuchung an.
  • VIVA Cruises sichert Reisen durch einen zeitlich begrenzten Schiffswechsel und bei Bedarf durch alternative Routen ab.

Reiseänderung: Die Reedereiübersicht

So regiert Ihre Lieblings-Reederei

Wie die einzelnen Reedereien mit der aktuellen Niedrigwassersituation auf Rhein und Donau umgehen, zeigen wir im folgenden Überblick über die beliebtesten Anbieter.

1AVista

1AVista Cruises betont, dass die überwiegende Zahl der Flusskreuzfahrten wie geplant stattfindet. Ob und in welchem Umfang eine Reise vom aktuellen Wasserstand betroffen ist, hängt vom jeweiligen Fluss, dem konkreten Streckenabschnitt und der Wetterentwicklung ab. Bereits wenige Zentimeter können darüber entscheiden, ob eine Route wie vorgesehen befahren werden kann.


In Einzelfällen kann das Niedrigwasser Anpassungen des Reiseverlaufs, einen Schiffswechsel oder Änderungen im Ausflugsprogramm erforderlich machen. Das Unternehmen erklärt, in solchen Situationen jeweils nach der bestmöglichen Lösung für den weiteren Reiseablauf zu suchen.

A-ROSA: kostenfreie Umbuchungen

Auch bei A-ROSA können die meisten Flusskreuzfahrten weiterhin wie geplant stattfinden. Je nach Situation können Routen, Ein- und Ausschiffungshäfen oder Ausflugsprogramme angepasst werden. Die Sicherheit von Gästen und Crew hat dabei laut A-ROSA jederzeit höchste Priorität.


Für zusätzliche Planungssicherheit bietet A-ROSA Gästen mit einer gebuchten Reise auf der Donau oder dem südlichen Rhein mit Abfahrt bis einschließlich 23. August 2026 ein kostenfreies Umbuchungsrecht. Für Neubuchungen auf dem südlichen Rhein, der Mosel und der Donau gilt außerdem ein verkürztes Umbuchungsrecht bis 15 Tage vor Reisebeginn, sofern sich die Pegelstände bis dahin nicht nachhaltig erholt haben.

AMADEUS Flusskreuzfahrten

AMADEUS Flusskreuzfahrten weist darauf hin, dass es bei nicht vorhersehbarem Niedrigwasser zu Änderungen des Reiseverlaufs kommen kann. Dazu zählen unter anderem Anpassungen der Fahrzeiten und Routen, der Wechsel auf ein baugleiches Schiff oder das teilweise oder vollständige Ausfallen einzelner Streckenabschnitte. In solchen Fällen können Teilstrecken auch mit anderen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden. Ebenso sind Änderungen oder der Wegfall von Ausflugsprogrammen möglich; in Einzelfällen können zusätzliche Hotelübernachtungen erforderlich werden.

DCS Touristik

DCS Touristik beobachtet die Entwicklung der Wasserstände gemeinsam mit den Reedereien, Kapitänen und zuständigen Behörden fortlaufend. Oberstes Ziel sei es, die Flusskreuzfahrten sicher und möglichst wie geplant durchzuführen. Sollten außergewöhnliche Wasserstände dennoch Änderungen erforderlich machen, können Routen angepasst werden.

Emerald River Cruises

Emerald River Cruises berichtet aktuell von Einschränkungen auf Teilen der Donau, des Rheins und des Mains. Betroffen sind unter anderem Abschnitte der oberen Donau zwischen Regensburg und Passau sowie zwischen Wien und Budapest. Auch auf Rhein und Main gibt es einzelne Bereiche, die derzeit nicht befahrbar sind. Wenn Sie in den nächsten 14 Tagen abfahren und Ihre Reise betroffen ist, werden Sie informiert.


Um die Reisen möglichst aufrechtzuerhalten, nimmt Emerald River Cruises bei Bedarf Schiffswechsel, Änderungen der Ein- und Ausschiffungshäfen, Hotelübernachtungen oder Bustransfers vor.

GTA Touristik

GTA Touristik weist darauf hin, dass es aufgrund der aktuellen Bedingungen zu Änderungen des Reiseverlaufs und des Ausflugsprogramms kommen kann. Niedrig- oder Hochwasser, unvorhergesehene Wartezeiten an Schleusen oder Witterungsbedingungen können zu Verspätungen führen und dadurch Änderungen bei den Ausflügen sowie den Ein- und Ausstiegsstellen erforderlich machen. Auch eine Änderung der Reihenfolge der angelaufenen Häfen ist möglich.


Sollte eine reguläre Weiterfahrt nicht möglich sein, kann GTA Touristik Gäste alternativ per Bus oder in Hotels unterbringen. In bestimmten Fällen kann zudem ein Schiffswechsel erforderlich werden.

nicko cruises

nicko cruises weist darauf hin, dass Niedrigwasser zu Verspätungen und Änderungen im Reiseablauf führen kann. Davon können unter anderem Ausflugsprogramme sowie Ein- und Ausstiegsstellen betroffen sein. Auch die Reihenfolge der angelaufenen Häfen kann angepasst werden. Sollte ein Flussabschnitt nicht befahrbar sein, kann nicko cruises im äußersten Fall auf ein anderes Transportmittel ausweichen oder für betroffene Reisetage Hotelunterkünfte organisieren. Dadurch können einzelne Programmpunkte entfallen. In einzelnen Fällen werden Reisen abgesagt. Rhein-Kreuzfahrten starten nicht mehr ab Köln, Düsseldorf oder Duisburg, sondern in Nijmegen oder Utrecht.

Phoenix Reisen

Phoenix Reisen betont, dass weiterhin alles darangesetzt wird, die geplanten Flusskreuzfahrten auf Rhein und Donau wie vorgesehen durchzuführen. Die bevorstehenden Reisen werden laufend geprüft und gemeinsam mit Kapitänen, Reedereien und Partnern geplant.


Für bereits gebuchte Flusskreuzfahrten auf der Donau (ab 14 Tagen Reisedauer) mit Abfahrt bis einschließlich 06. September 2026 bietet Phoenix Reisen bei anhaltendem Niedrigwasser außerdem eine kostenfreie Umbuchung an. (Stand 28.08.2026)

Plantours

Bei Plantours führt die aktuelle Situation bereits zu konkreten Anpassungen im Reisebetrieb. Zwei Schiffe des Hamburger Veranstalters, die Lady Cristina und die Rousse Prestige, liegen derzeit ohne Passagiere fest. Die Rhein-Kreuzfahrten der Lady Diletta und der Elegant Lady wurden hingegen in die Niederlande umgeroutet. (Information von Touristik Aktuell)

Scenic Luxury River Cruises

Scenic Luxury River Cruises meldet aktuell Einschränkungen auf Teilen der Donau, des Rheins und des Mains. Betroffen sind unter anderem Abschnitte der oberen Donau zwischen Regensburg und Passau sowie zwischen Wien und Budapest. Auch auf Rhein und Main gibt es Bereiche, die derzeit nicht befahrbar sind, unter anderem zwischen Koblenz und Rüdesheim sowie im Raum Maxau.


Um die Kreuzfahrten weiterhin durchführen zu können, plant Scenic je nach Situation Schiffswechsel, Änderungen der Ein- und Ausschiffungshäfen, Hotelübernachtungen oder Bustransfers zur Umfahrung betroffener Streckenabschnitte. Dabei soll das geplante Reiseerlebnis einschließlich der enthaltenen Leistungen möglichst erhalten bleiben. Gäste mit Abfahrten innerhalb der kommenden 14 Tage werden bereits informiert; bei späteren Reisen folgen Informationen, sobald konkrete Änderungen feststehen.

Thurgau Travel

Thurgau Travel hat seit Juni nach eigenen Angaben bereits 15 Reisen auf Rhein, Mosel und Donau umgeroutet. Für betroffene Kunden besteht die Möglichkeit, auf eine andere Reise im gleichen Zeitraum umzubuchen – beispielsweise auf Fahrten auf Havel und Oder, die derzeit nicht von wasserstandsbedingten Änderungen betroffen sind. Je nach Umfang der notwendigen Anpassungen ist auch ein Reiserücktritt möglich. Bisher ist es noch zu keiner Reiseabsage gekommen.

VIVA Cruises

VIVA Cruises setzt auf konkrete Maßnahmen, um die Durchführung der Flussreisen trotz der aktuellen Bedingungen sicherzustellen. So wird vom 24. Juli bis einschließlich 14. November 2026 die baugleiche William Wordsworth anstelle der VIVA MOMENTS eingesetzt. Route, Reiseprogramm, Kabinennummern und gebuchte Leistungen bleiben dabei unverändert. Ab dem 18. November soll die VIVA MOMENTS wieder ihren regulären Fahrplan aufnehmen.


Ebenso beobachtet VIVA Cruises die Wasserstände kontinuierlich und entwickelt bei Bedarf alternative Routen. Dabei arbeitet die Reederei eng mit dem nautischen Team, lokalen Partnern und Behörden zusammen. Die Sicherheit und das Wohlbefinden der Gäste und der Crew haben laut VIVA Cruises oberste Priorität. Ob und wie Ihre Reise von Änderungen betroffen ist, können Sie auf der Webseite von VIVA Cruises nachlesen.

Welche Rechte haben Reisende bei Niedrigwasser?

Flusskreuzfahrten gelten rechtlich als Pauschalreisen. Führt Niedrigwasser zu Änderungen oder Ausfällen, schützt Sie das Pauschalreiserecht. Welche Rechte Sie haben, hängt vom Ausmaß der Beeinträchtigung ab.

Die Reise wird komplett abgesagt

Muss der Veranstalter die Kreuzfahrt wegen Niedrigwassers absagen, gilt:

  • Geld zurück: Sie erhalten den gezahlten Reisepreis innerhalb von 14 Tagen vollständig zurück.
  • Kein Zwang zur Umbuchung: Sie müssen weder Wertgutscheine noch Ersatztermine akzeptieren.
  • Kein Schadensersatz: Da extremes Niedrigwasser als höhere Gewalt gilt, besteht in der Regel kein Anspruch auf Schadensersatz wegen entgangener Urlaubsfreude.

Routenänderung vor Reisebeginn

Nicht jede Änderung berechtigt zum kostenlosen Rücktritt. Verschobene Anlaufzeiten oder geänderte Reihenfolgen von Stopps gelten als geringfügige Änderungen und müssen meist akzeptiert werden, wenn der Charakter der Reise erhalten bleibt. Fallen wichtige Highlights aus, müssen Sie lange Strecken im Bus statt auf dem Schiff zurücklegen oder wird ein minderwertiges Ersatzschiff genutzt, gilt es als erhebliche Änderungen. Sie können kostenfrei vom Vertrag zurücktreten und erhalten Ihr Geld zurück.

Probleme während der Fahrt (Reisemangel)

Treten die Einschränkungen erst unterwegs auf, steht Ihnen oft eine Preisminderung zu:

  • Mängelanzeige vor Ort: Informieren Sie die Reiseleitung sofort über den Ausfall von Leistungen und lassen Sie sich dies schriftlich bestätigen.
  • Minderung geltend machen: Fällt ein Zielhafen aus oder wird ein Schiffsabschnitt durch den Bus ersetzt, können Sie nach der Reise einen Teil des Reisepreises zurückverlangen.

Empfohlene Vorgehensweise für Betroffene

  • Reiseunterlagen & AGB prüfen: Schauen Sie nach, welche Leistungsänderungsklauseln im Vertrag vereinbart wurden.
  • Nicht voreilig selbst stornieren: Wenn Sie von sich aus stornieren, bevor der Veranstalter eine erhebliche Änderung ankündigt oder die Reise absagt, müssen Sie Stornogebühren zahlen. Warten Sie die offizielle Mitteilung des Veranstalters ab.
  • Änderungsankündigung genau prüfen: Vergleichen Sie den ursprünglich gebuchten Reiseverlauf detailliert mit der angebotenen Ausweichroute.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Finden Flusskreuzfahrten bei Niedrigwasser überhaupt statt?

    Ja. Auch bei niedrigen Wasserständen können viele Flusskreuzfahrten weiterhin durchgeführt werden. Ob eine Reise wie geplant stattfinden kann, hängt unter anderem vom jeweiligen Flussabschnitt, dem aktuellen Wasserstand, dem Tiefgang des Schiffes und der Wetterentwicklung ab. Reedereien beobachten die Situation laufend und reagieren bei Bedarf mit Anpassungen.

  • Was passiert, wenn die gebuchte Route wegen Niedrigwasser nicht befahrbar ist?

    Je nach Situation kann die Reederei den Reiseverlauf anpassen. Möglich sind beispielsweise Umroutungen, Änderungen der Ein- und Ausschiffungshäfen, Schiffswechsel oder Bustransfers zur Umfahrung nicht befahrbarer Streckenabschnitte. Auch Ausflugsprogramme können angepasst werden.

  • Kann eine Flusskreuzfahrt wegen Niedrigwasser komplett abgesagt werden?

    Ja, wenn eine Durchführung der Reise nicht möglich ist. Eine vollständige Absage bleibt jedoch in der Regel die letzte Option. Die Reedereien versuchen zunächst, die Reise durch alternative Routen, Transfers oder andere organisatorische Maßnahmen zu ermöglichen.

  • Kann es zu einem Schiffswechsel kommen?

    Ja. Einige Reedereien behalten sich in ihren Reisebedingungen vor, bei außergewöhnlichen Bedingungen auf ein anderes, gegebenenfalls baugleiches Schiff auszuweichen, dass besser für die Strecke geeignet ist.

  • Woher weiß ich, ob meine Flusskreuzfahrt gefährdet ist?

    Die zuverlässigste Information erhalten Sie direkt vom Reiseveranstalter beziehungsweise der Reederei. Da sich die Wasserstände teilweise innerhalb kurzer Zeit verändern können, werden konkrete Entscheidungen häufig erst relativ kurzfristig getroffen. Wenn Ihre Reise unmittelbar bevorsteht, sollten Sie deshalb die aktuellen Informationen des Veranstalters beachten.

  • Gilt bei allen Reedereien dasselbe?

    Nein. Die rechtlichen Grundlagen gelten zwar grundsätzlich für Pauschalreisen, die konkreten Reisebedingungen können sich aber von Veranstalter zu Veranstalter unterscheiden. Deshalb lohnt sich ein Blick in die AGB und die konkreten Bedingungen Ihrer gebuchten Reise.

  • Was sollten Reisende bei Niedrigwasser grundsätzlich beachten?

    Bleiben Sie flexibel: Aktualisieren Sie Ihre E-Mails regelmäßig und lassen Sie Ihr Telefon eingeschaltet. Eine geänderte Route bedeutet nicht, dass Ihre Reise abgesagt oder Ihnen nicht gefallen wird.

Sie sind von Niedrigwasser betroffen und haben Fragen?

Eine geplante Routenänderung, ein Schiffswechsel oder ein alternativer Reiseverlauf kann viele Fragen aufwerfen. Wir prüfen Ihre individuelle Situation und beraten Sie gerne dazu, welche Möglichkeiten Sie haben und worauf Sie bei Ihrer Flusskreuzfahrt achten sollten.

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