Kimm
Die Kimm ist die Linie, die den Himmel vom Meer trennt und oft als Horizont wahrgenommen wird, wenn man sich auf das offene Meer hinauswagt.
Die Kimm bezeichnet die Grenze zwischen dem Meer und dem Himmel, die in der Ferne zu verschwinden scheint, besonders bei guter Sicht. Sie wird oft als der „Horizont“ bezeichnet, weil sie der Punkt ist, an dem das Auge das Wasser und den Himmel als eine Linie wahrnimmt. Die Kimm ist ein wichtiger Bezugspunkt für die Navigation und für die Orientierung auf See. Früher, als Navigationshilfen wie GPS noch nicht verfügbar waren, halfen Seeleute, sich mithilfe der Kimm und anderer Landmarken zu orientieren und ihren Kurs zu bestimmen. Der Begriff „Kimm“ kommt aus dem niederländischen „kimme“, was ursprünglich „der Rand“ oder „der äußere Bereich“ bedeutete. In der Seefahrt wurde er verwendet, um die Linie zu beschreiben, die den weiten, endlosen Ozean von dem unermesslichen Himmel trennt. Die Kimm kann je nach geografischer Lage und Sichtbedingungen variieren, sodass sie manchmal schärfer oder verschwommener erscheint. Die Kimm ist in der maritimen Kultur auch symbolisch wichtig, da sie die Grenze zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten, zwischen dem Land und dem weiten Ozean darstellt.