Polartaufe
Die Polartaufe ist eine zeremonielle Tradition, die meist auf Kreuzfahrtschiffen stattfindet, die die Polarregionen wie die Arktis oder die Antarktis besuchen. Neuankömmlinge, die zum ersten Mal diese extremen Gegenden bereisen, „werden getauft“, um ihre Reise als unvergesslich zu markieren.
Die Polartaufe wird oft in Form einer feierlichen Zeremonie durchgeführt, bei der die Passagiere symbolisch „getauft“ werden, indem ihnen kaltes Wasser oder Eis über die Schultern gegossen wird. Es handelt sich um einen humorvollen und festlichen Brauch, der die Entschlossenheit und den Abenteuergeist der Reisenden betont. Die Polartaufe ist eine Tradition, die auf Expeditionskreuzfahrten besonders beliebt ist, vor allem in Gebieten, in denen Passagiere zum ersten Mal den Polarkreis überschreiten oder in der Nähe der Polarlichter reisen. Die Polartaufe hat ihren Ursprung in den frühen Expeditionen der Antarktis und Arktis, als Reisende und Entdecker symbolische Rituale durchführten, um ihre Reise zu würdigen. Es wird gesagt, dass die Tradition der „Polartaufe“ während einer der ersten Expeditionen von Kapitän Roald Amundsen im Jahr 1911 an Popularität gewann.