Reling
Die Reling ist ein geländerartiger Schutz an den Rändern von Schiffen, der die Sicherheit von Passagieren und Besatzung gewährleistet.
Die Reling befindet sich entlang der Außenkante eines Schiffsdecks und schützt vor dem Sturz über Bord. Sie besteht typischerweise aus Metallstäben oder Drahtseilen, die zwischen Pfeilern oder Stützen gespannt sind. Historisch gesehen war die Reling auch ein dekoratives Element auf Schiffen, aber vor allem in der modernen Schifffahrt dient sie praktischen Sicherheitszwecken. Auf Kreuzfahrtschiffen ist die Reling oft besonders hoch, um Passagiere auch bei rauer See zu schützen. Die Reling war einst auch als "Bordwände" bekannt, bevor sie sich als standardisierte Sicherheitsvorrichtung etablierte. Die Entwicklung von Relingen und deren Höhenregulierung wurde durch verschiedene Sicherheitsvorschriften wie die SOLAS-Konvention (Safety of Life at Sea) beeinflusst, die nach der Titanic-Katastrophe 1912 ins Leben gerufen wurde.